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Die Zeitzeugin Eva Weyl berichtete am Mittwoch, den 03 Mai, von ihrer Zeit als Insassin des Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden. Sie schilderte in ihrem Vortrag die schrecklichen Taten der Nationalsozialisten am Beispiel der Reichsprogromnacht, der Deportationen oder der Lebensbedingungen in den Konzentrationslagern.

Frau Weyls Vortrag über die nationalsozialistische Zeit war für uns Schüler sehr spannend, da wir anhand von Frau Weyls Geschichte einen informativen Blick auf die Scheinwelt des Konzentrationslagers Westerbork und der nationalsozialistischen Ideologie im Allgemeinen erhielten. Die Möglichkeit Frau Weyl zuzuhören und ihr als Zeitzeugin Fragen zu stellen war für uns eine außergewöhnliche Gelegenheit, die von vielen Schülern genutzt wurde.

Durch Frau Weyls Vortrag wurde uns einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, Abstand von Diskriminierung zu nehmen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Frau Weyl betonte vor diesem Hintergrund, dass wir nicht für die Verbrechen der Nationalsozialisten verantwortlich sind. Sie öffnete uns durch ihren Vortrag aber die Augen für die heutige und zukünftige Weltsicht, für Toleranz und für die Informationsweitergabe. In diesem Zusammenhang beendete Frau Weyl ihren Vortrag mit den Worten, dass wir zu „Zweitzeugen“ ihrer Geschichte geworden seien. 

     


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